SPD-Vorsitzender Gunnar Kurth alarmiert über weitere Eskalation: „Angriff im Umfeld eines Pfarrers ist eine neue Stufe der Enthemmung“

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COTTBUS, 21. April 2026 – Zu dem Vorfall im Wohnumfeld eines evangelischen Pfarrers am vergangenen Donnerstag erklärt der Vorsitzende der SPD Cottbus, Gunnar Kurth:

„Was wir in den letzten Tagen in Cottbus erleben mussten, markiert eine besorgniserregende Zäsur. Wenn mutmaßlich rechtsextreme Täter am helllichten Tag ein Wohnhaus betreten und bis vor die Wohnungstür eines engagierten Bürgers gelangen, ist das eine neue und gefährliche Stufe der Enthemmung und eine grobe Missachtung. Das ist kein politischer Protest mehr – das ist ein gezielter Einschüchterungsversuch und offene Provokation.“

Nach Angaben der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg sollen zwei Personen das Haus betreten und im Treppenhaus randaliert haben. Die Polizei bestätigt, dass sie zu einem Einsatz vor Ort gerufen wurde. Laut Polizeidirektion Süd wurden zwar keine Einbruchsspuren festgestellt, jedoch politische Aufkleber gesichert. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen und prüft einen möglichen politisch motivierten Hintergrund. Die detaillierten Schilderungen der Initiative sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Kurth betont, dass dieser Vorfall in eine alarmierende Kontinuität politisch motivierter Angriffe in Cottbus passt. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt demokratische Akteure und Einrichtungen zum Ziel – darunter die Büros der Grünen, der LINKEN und das Bürgerbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten Maja Wallstein. „Doch die Ausweitung der Aggression auf die Privatsphäre eines Geistlichen während der Tagesstunden stellt eine neue Qualität der Bedrohung dar.“ Weiter erklärt Kurth:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Klima entsteht, in dem sich Menschen nicht einmal mehr in ihrem eigenen Zuhause sicher fühlen können, weil sie für ihre Werte einstehen. Wer Wohnräume attackiert, überschreitet eine rote Linie und entzieht sich jedem zivilisierten Diskurs. Unsere Solidarität gilt uneingeschränkt dem betroffenen Pfarrer und allen, die trotz solcher Einschüchterungsversuche Haltung zeigen. Wir erwarten eine konsequente Aufklärung und machen deutlich: Cottbus ist kein rechtsfreier Raum.“

Die SPD Cottbus wird das Thema der Sicherheit für zivilgesellschaftliche Akteure weiterhin eng begleiten und sucht hierzu weiter den Austausch mit den Sicherheitsbehörden und den demokratischen Kräften der Stadt.

K29

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Die Cottbusser SPD schätzt das Wohn- und Kulturprojekt in der Karlstraße 29 als sehr positive Bereicherung sowohl für die Kultur- als auch für die Studentenszene in Cottbus – im übrigen wie auch andere vergleichbare Projekte in der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Wir unterstützten das Projekt bisher sowohl moralisch als auch in der politischen Debatte in Cottbus und sind auch bereit, daran weiter anzuknüpfen. Der Erhalt der Karlstraße 29 als besonderes soziales Projekt ist uns wichtig und insofern hoffen wir darauf, dass in dem jetzt anstehendenVerfahren ein Interessenausgleich erfolgen kann, der den fortbestand sichert.

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Cottbuser SPD startet mit neuem Vorstand und frischen Zielen in die Zukunft

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Am 16. Mai 2025 versammelten sich rund 60 Delegierte der SPD Cottbus zum turnusmäßigen Wahlparteitag, um die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Im Mittelpunkt stand die Wahl eines neuen Vorstands: Gunnar Kurth wurde mit großer Zustimmung in seinem Amt als Vorsitzender des Unterbezirks bestätigt. Ihm zur Seite stehen künftig Rosemarie Petzold und Dr. Tilo Biesecke als stellvertretende Vorsitzende sowie Julius Gilbert als Kassierer. Das Team wird komplettiert durch die neu gewählten Beisitzerinnen und Beisitzer Anja Jähne, Elisabeth Schlemme, Jens-Uwe Weilert, Tobias Nowakowski und Paul Weisflog.

Zu den ersten Gratulanten zählten Oberbürgermeister Tobias Schick, die Bundestagsabgeordnete Maja Wallstein sowie der Landtagsabgeordnete Lars Katzmarek, die dem neuen Vorstand viel Erfolg und ein glückliches Händchen für die anstehenden Aufgaben wünschten.

Gunnar Kurth betonte in seiner Ansprache die zentrale Aufgabe des neuen Vorstands: die inhaltliche, personelle und strukturelle Weiterentwicklung der SPD Cottbus. „Im Mittelpunkt unserer Politik steht stets das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen hier vor Ort nachhaltig zu verbessern“, so Kurth. Mit frischem Elan und neuen Impulsen will die SPD Cottbus ihre Rolle als starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt weiter ausbauen.

Im Gespräch mit Olaf Scholz und Maja Wallstein

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Mehr für Dich. Besser für Deutschland. Olaf Scholz im Gespräch: Die SPD Cottbus lädt gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten und Direktkandidatin für den Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße, Maja Wallstein, alle Interessierten zur Gesprächsveranstaltung mit unserem Bundeskanzler am 11. Februar 2025 nach Cottbus ein.

Im direkten Gespräch werden Olaf Scholz und Maja Wallstein für Ihre Fragen zur Verfügung stehen und erklären, wofür sie stehen.

Für eine Teilnahme war eine vorige Anmeldung bis zum 06.02.2025 um 12 Uhr notwendig.

Es geht um alles – SPD nominiert Maja Wallstein für den Bundestag

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Cottbus. Am Freitag, den 29.11.2024 nominierte die SPD die Cottbuserin Maja Wallstein erneut als Direktkandidatin für die Bundestagwahl im Wahlkreis 64 – Cottbus- Spree-Neiße.

In einer Wahlkreiskonferenz erhielt die amtierende Bundestagsabgeordnete und  Wissenschaftsmanagerin nach ihrer sehr persönlichen Rede 93% Zustimmung. „Die Menschen in der Region liegen mir unsagbar am Herzen. Hier ist meine Heimat, hier bin ich verwurzelt und hier möchte ich mein Engagement und meine Kraft zum Wohle der Menschen einbringen“, so Maja Wallstein. „Wir leben in einer Zeit, die in fast allen Bereichen unseres Lebens von starkem Wandel geprägt ist. Das bringt für uns alle große Herausforderungen mit sich, insbesondere in unserer Region. Aber es ist auch – wie nie zuvor – die Zeit der großen Möglichkeiten. Wir haben jetzt die Chance, aus Hoffnungen und Versprechen echte Zukunft zu bauen. Dass es ein Erfolg für die Menschen wird, muss gesteuert werden. Dafür bedarf es eines klaren Wertekompass‘, Rückgrat und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Das ist mein Anspruch an die Politik, die die Menschen in unserer Region verdienen“ so Wallstein.

Gunnar Kurth, Vorsitzender der SPD Cottbus stellt klar. „In diesem Wahlkampf geht es um alles. Wir befinden uns in einer schwierigen Gemengelage. Vor uns liegt einer der schwersten Wahlkämpfe die wir je hatten. Aus diesem Grund sind wir froh, dass wir mit Maja Wallstein eine Kandidatin haben, die nah bei den Menschen ist und sich in den vergangenen Jahren regional und überregional stark eingebracht hat.  In den zurückliegenden Jahren hat Maja Wallstein gerade mit ihrer Zuhörtour bewiesen, dass sie ein großes Verständnis für die Anliegen und Probleme der Menschen vor Ort hat. Sie lässt sich nicht verbiegen, hat eine klare Haltung und setzt sich mit voller Kraft für die Lausitz ein.  Mit ihrer Bodenständigkeit sagt sie allen undemokratischen Kräften den Kampf an. Das ist genau das, was diese Region braucht. Wir werden gemeinsam mit ihr genau dafür kämpfen“, so Gunnar Kurth.

Mario Müller, Vorsitzender der SPD Spree-Neiße erklärte: „In den zurückliegenden Jahren hat Maja Wallstein bewiesen, dass sie ein großes Verständnis für die Anliegen und Probleme der Menschen und Unternehmen vor Ort hat. Für uns gilt: Cottbus/Spree-Neiße ist und bleibt Energieregion. Wir stehen zum Kohlekompromiss auf dem Weg ins neue Energiezeitalter: mit starken und bezahlbaren Infrastrukturen für Energie, Digitales und Mobilität. Wir kämpfen für eine starke Wirtschaft mit gut bezahlten Arbeitsplätzen, für mehr Unternehmensansiedlungen, für bessere Bahnanbindungen in die Großstädte und für ein Gesundheits- und Pflegesystem, welches die fleißigen Menschen in der Lausitz verdient haben. Ich bin sicher, dass uns Maja dazu kraftvoll im Bundestag vertreten wird.“

Weitere Informationen zu Maja Wallstein finden Sie unter: www.maja-wallstein.eu

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Landtagswahl 2024

Cottbuser SPD ruft zu politischem Diskurs mit Argumenten und ohne Gewalt auf

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Zu dem gestrigen Angriff auf die CDU Kandidatin Dr. Adeline Abimnwi Awemo in Cottbus, erklären Gunnar Kurth, SPD-Vorsitzender in Cottbus/Chóśebuz und Lars Katzmarek, neue gewählter Stadtverordneter in Cottbus: „Diese abscheuliche Tat verurteilen wir aufs Schärfste! Unser Mitgefühl gilt Fr. Dr. Adeline Abimnwi Awemo. Uns ist es wichtig, im gemeinsamen Ringen mit allen demokratischen Kräften für ein besseres Miteinander mit Argumenten den politischen Diskurs zu führen. Jedwede Gewalt schadet der Demokratie.“ Die beiden Sozialdemokraten weiter: „Gleichzeitig ist es die Aufgabe aller Demokraten, sich die Zusammenhänge bewusst zu machen.“

Beide Kommunalpolitiker wünschen Dr. Adeline Abimnwi Awemo eine schnelle Erholung von dem Vorfall.
Im weiteren Wahlkampf bestärken sie Dr. Adeline Abimnwi Awemo in ihrem Mut und in ihrer Entschlossenheit, für ihre politischen Ziele weiter einzutreten. „Wir setzen uns als Demokraten trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit dafür ein, dass Politik ein Austausch von Argumenten ist und die Menschen im Mittelpunkt stehen.“

SPD Cottbus nominiert Gunnar Kurth und Lars Katzmarek für die Landtagswahl 2024

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Auf einer Wahlversammlung der Cottbuser Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wurden am Samstag Gunnar Kurth für den Wahlkreis 43 (Cottbus I) und Lars Katzmarek für den Wahlkreis 44 (Cottbus II) für die Landtagswahl 2024 nominiert. Komplettiert wird das Team durch die Listenkandidatin Janine Schollbach.

Der 54-jährige Gunnar Kurth ist bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben beschäftigt und hat sich dort über viele Jahre als Personalrat und Schwerbehindertenvertreter für die Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Er ist ehrenamtliches Mitglied der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung, Vorsitzender der SPD-Fraktion und engagiert sich insbesondere in sozialen Fragen, für eine bestmögliche Kinder- und Jugendbetreuung in Cottbus und steht für gute nachbarschaftliche Politik der Stadt Cottbus mit dem Umland. 

In seiner Rede betonte Kurth, „dass die Konturen der Strukturentwicklungsprojekte immer klarer werden – hier liegen ganz außergewöhnliche Chancen für unsere Stadt und unsere Region! Klar gibt es auch viele Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. Umso wichtiger sind mir der Blick auf und unser herzliches Engagement für die vermeintlich kleinen Dinge in und um Cottbus. Unsere Stadt ist Lebensmittelpunkt und dass es hier bestmöglich weiter geht, mit den Kitas, Schulen, Straßen, der Kultur und der Gesundheitsversorgung müssen wir im Cottbuser Stadthaus und im Landtag Brandenburg klären. Dafür trete ich an!“ 

Lars Katzmarek ist groß geworden in Forst, lebt seit vielen Jahren in Cottbus und ist aus tiefstem Herzen Lausitzer! Der 31-jährige Mechatroniker ist Techniker bei der LEAG. Neben seinem Engagement für die Lausitz ist er Musiker.  Für ihn steht fest: „Die Herausforderungen der Zukunft werden wir nur Lösen, in dem wir ‚Zusammen Wachsen!‘.“

Für Lars Katzmarek „geht nicht nur um medizinische Versorgung, Schulen und den ÖPNV. Vielmehr geht es um Arbeitsplätze, Teilhabe und ein gutes Miteinander! Perspektiven zusammen entwickeln und sie realisieren, mit den Menschen, für die Menschen!“ das ihm wichtig.

Foto: ©Paul Weisflog